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Nach einem guten Kraftaufbau im Frankenjura im September war ich motiviert endlich mal El Molinero in Gimmelwald zu projektieren. Leider blieben mir vor dem frühen Wintereinbruch Ende Oktober nur gerade 5 Tage um die Route zu probieren. Bereits ab dem zweiten Tag wurde es knapp und ich kletterte regelmässig über die Schlüsselstelle. Zum Schluss fehlte jedoch das letzte Quäntchen Glück und Kraft um El Molinero noch dieses Jahr abzuknipsen.

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El Molinero, ein Juwel des Berner Oberlandes.

Mit dem Scheitern in El Molinero waren Motivation und Kraft fürs Klettern mehr oder weniger am selben Tag verschwunden. Keine Ahnung wieso, aber seit dieser Woche, nach knapp einem Monat Schwachstrom fühlen sich die Griffe endlich wieder grösser und Züge wieder kürzer an. Mit der wiedergefundenen Kraft war auch sofort die Motivation wieder zurück. Dieses Wochenende ging es deshalb zu ein paar Altlasten im Wallis. Am Samstag stand Branson auf dem Programm, wo sich die geschichtsträchtigen Boulder La danse de balrog und Radja befinden (erster 8b resp. 8b+ Boulder der Welt). Vor etwa fünf Jahren war ich bei Minustemperaturen und beissendem Wind bereits einmal in Branson, konnte aufgrund der Eiseskälte aber kaum einen Zug am steilen Boulderblock klettern. Diesen Samstag waren die Bedingungen perfekt. Nach einer kurzen Aufwärmrunde versuchte ich La danse de balrog und konnte diesen mit der deutlich einfacheren New School Startvariante rasch klettern. Danach erforderte es aber noch eine gute Stunde des Rumtüftelns um den Klassiker auch noch in der Originalvariante von Fred Nicole aus dem Jahr 1992 zu klettern. Heute ging es dann noch zusammen mit Chrigä nach Vernayaz, wo ich den Boulder Touched by the Devil (8b, meiner Meinung nach leichter) klettern konnte. Leider weniger glücklich verlief der Tag für Chrigä. Sie ist beim Abschlusszug eines Boulders gestürzt und hat sich dabei den Fuss verdreht. Bleibt zu hoffen, dass es sich nur um eine Zerrung handelt…

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La danse de balrog in Branson.

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Die letzten zwei Wochen waren Nicu, Dänu und ich wiedermal im Frankenjura unterwegs. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren hatten wir fast ausschliesslich Topedingungen, Meistens war es also trocken, kühl und windig. Wir nutzten unsere Zeit um möglichst viele verschieden Routen zu klettern. Und da die fränkischen Routen oft kurz und mit wenig Aufwand zu filmen sind, präsentieren wir euch hier ein paar unserer Begehungen. Viel Spass!

Schnulleralarm, 8b


Fliegender Gräfix, 8a


Nightmare, 8b


Walfahrt, 8a+ (Nicu)


Underdog, 8b


Boiling Point, 8b


Smith & Wesson, 8b+


Primeur de Luxe, 8a+/8b


Feuerball, 8b

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Die letzten Wochen in Bildern:

Céüse Mitte Juni: Jedes Jahr mehr Leute, mehr Clipsticks und immer speckigere Griffe....

 

Aussicht und Ambiente bleiben aber trotzdem atemberaubend!

 

Auf Felsensuche: Eine Wand für neue harte Linien? Die Wand ist steil, die Griffe sind klein und rar...

 

Knackige Überhänge à la Frankenjura?

 

Anspruchsvolle Bewegungskletterei?

 

Kleingriffige Wandkletterei?

 

Jönu in Van d'en haut: Der ideale Sommerspot im Wallis!

 

Es warten 35m lange Ausdauerbomben in bestem Granit. Nicu in Fête nationale (8a).

 

Ich in derselben Route.

 

Elia beim aufmerksamen Sichern!

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Hier das Video zu L’appel au sodom:

 

Per Zufall habe ich noch folgendes Video auf Youtube gefunden :):

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So ganz ohne Klettern ging es dann dieses Wochenende doch nicht. Ein kurzer Abstecher ins Averstal zusammen mit Remo am Sonntagnachmittag war eine angenehme Abwechslung zu den Prüfungsvorbereitungen. Durch das verlängerte Pfingstwochenende waren wir leider nicht ganz alleine im Magic Wood. Im Wald wimmelte es nur so von  Boulderern und der Parkplatz platzte förmlich aus allen Nähten. Wir machten jedoch das beste aus dem Tag und tobten uns an verschiedenen Problemen aus. Remo scheiterte nur knapp in Dark Sakai (8b) im Darkness Roof und ich sammelte mit Astronautenfieber, No Liberty und Nothing Changes drei weitere 8a Boulder.

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